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100 DINGE

Inhalt

Einmal ohne alles, bitte! Matthias Schweighöfer und Florian David Fitz entsagen hundert Tage lang dem schnöden Materialismus und finden dabei lustigerweise zu sich selbst.

Die beiden besten Freunde und Business-Partner Paul (Florian David Fitz) und Toni (Matthias Schweighöfer) haben ein Problem. Sie sind nämlich vom Kapitalismus getriebene Süchtige, die ihr Geld nur allzu gern für technische Geräte, Sneakers oder sonstige, gar nicht benötigte Banalitäten ausgeben. Als sie während einer feuchtfröhlichen Betriebsfeier nach einem erfolgreichen Deal jedoch eine Wette abschließen, ändert sich alles schlagartig: 100 Tage müssen sie so gut wie ohne materielle Dinge auskommen, nur einmal täglich dürfen sie einen ihrer Gegenstände aus einer Lagerhalle zurückholen. Entscheidungen darüber, welche Dinge nun wirklich wichtig sind, stellen sie vor eine noch nie dagewesene Herausforderung.

Matthias Schweig­höfer und Florian David Fitz sind wohl gerade so etwas wie der Inbegriff des deutschsprachigen Mainstreamkinos, und dennoch ist 100 Dinge erst ihre zweite Zusammenarbeit nach Der geilste Tag aus dem Jahr 2016. Die Inspiration dafür holte sich Fitz, der hier auch als Regisseur und Drehbuchautor fungiert, von einem finnischen Filmemacher namens Petri Luukkainen. Der veröffentlichte 2013 unter dem Titel My Stuff eine Doku, in der er sein sämtliches Hab und Gut für ein Jahr in eine Lagerhalle in Helsinki verfrachtete. Stein des Anstoßes war die Trennung von seiner Freundin, nach der er einem regelrechten Kaufrausch verfallen war. Während des Experiments durfte er außerdem nichts Neues kaufen und nur einmal pro Tag etwas von seinen Sachen zurückholen. Von der Idee, das Ganze in seinen Spielfilm zu packen, war Luukkainen sehr angetan, auch wenn Fitz um der Dramaturgie Willen natürlich einige Änderungen vornehmen musste. So machte er daraus ganz einfach einen Wettstreit zwischen zwei Freunden, der denn auch für die nötigen Reibungspunkte sorgen soll, um das Ganze für ein Kinopublikum zugänglicher zu machen.

(aus „Skip“)

 

Mit der Komödie 100 Dinge liefert Florian David Fitz (Vincent will meer) seine dritte Regiearbeit ab. Genau wie bei Der geilste Tag trat er dabei zusammen mit Matthias Schweighöfer auch wieder selbst vor die Kamera.

Das Konzept von 100 Dinge existiert als Herausforderung tatsächlich, der sich Menschen der Wohlstandsgesellschaft stellen. Bereits die Doku My Stuff von Petri Luukkainen beleuchtete 2013 das Phänomen dieses gesellschaftlichen Experiments. Von diesem Film ließ sich Florian David Fitz zu seiner Komödie inspirieren. (ES)

 


Details

Schauspieler: Florian David Fitz, Matthias Schweighöfer, Miriam Stein, Hannelore Elsner, Wolfgang Stumph, Katharina Thalbach
Regie: Florian David Fitz
Genre: Komödie
Länge: 106 Min.
Alterszulassung: ab 12 Jahre
Land: Deutschland
Erscheinungsjahr: 2018

 


Spielzeit

Freitag,            18. Jänner;             20.15 Uhr  (Saal 1)
Sonntag,          20. Jänner;             20.15 Uhr  (Saal 1)
Montag,           21. Jänner;             20.15 Uhr  (Saal 1)