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AVATAR 2 – THE WAY OF WATER 2D und 3D

Inhalt:

James Cameron hat sich wahrlich Zeit gelassen, um den erfolgreichsten Film aller Zeiten fortzusetzen. 13 Jahre nach „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ präsentiert er uns jetzt mit „Avatar: The Way of Water“ die erste von mindestens vier geplanten Fortsetzungen. Ob es die ambitionierte Sci-Fi-Reihe wirklich bis zu „Avatar 5“ schafft, hängt maßgeblich vom Erfolg des zweiten Teils ab.

Also, hat sich das Warten gelohnt? Dieser Frage haben wir uns in der kino.de-Redaktion gestellt und die vier Meinungen der Redakteur*innen, die „Avatar: The Way of Water“ bereits vorab sehen konnten, hier für euch zusammengefasst:

„Avatar: The Way of Water“ ist in puncto Spezialeffekten der bislang beeindruckendste Film, den ich je gesehen habe. Mehr als einmal musste ich mich daran erinnern, dass praktisch alles, was ich da sehe, an einem Computer entstanden ist. Ich bin wirklich froh, dass Cameron dem Druck nicht nachgegeben, sondern sich die Zeit genommen hat, um seine Vision zu realisieren, denn die kann sich wahrlich sehen lassen!

„Avatar: The Way of Water“ funktionierte für mich auch emotional besser als Teil 1, das Thema der Familie war ein klug gewählter Anker für diese epische Sci-Fi-Erzählung – die wirklich auch abseits der Spezialeffekte episch ist. Trotz über drei Stunden Laufzeit hätte manch wichtige Figur noch mehr Tiefe vertragen, so wirken einige Motivationen und Entscheidungen für mich teils nicht ganz rund. Die Geschichte selbst ist trotz der richtigen und wichtigen Botschaft nicht bahnbrechend und dennoch will ich jetzt unbedingt wissen, wie diese Saga ausgeht. Denn es machte einmal mehr ungeheuer viel Spaß, in diese fantastische Welt einzutauchen (Wortwitz beabsichtigt), kurzum: „Avatar: The Way of Water“ ist ein absolut lohnendes Erlebnis, das ihr zweifellos im Kino sehen solltet.

Für ungeduldige Menschen wie mich sind 13 (!) Jahre eine echte Qual, doch das lange Warten hat sich wirklich gelohnt. „The Way of Water“ versteht es, die Zuschauenden von der ersten Sekunde an zu fesseln und mit der faszinierenden wie vielfältigen Natur Pandoras in seinen Bann zu ziehen. James Cameron hat hier eine einmalige Welt geschaffen, die zum einen sehr vertraut, zum anderen doch fern und exotisch erscheint.

„The Way of Water“ kann aber nicht nur visuell punkten, sondern überzeugt auch mit einer mitreißenden wie emotionalen (Familien-)Geschichte und explosiver Action. Darüber hinaus macht einem der ein oder andere Filmkonflikt auch aktuelle weltliche Probleme bewusst. Für mich gehört „Avatar 2“ als bildgewaltiges Sci-Fi-Epos zu den Top-3-Filmen des Jahres, das unbedingt auf der  Kinoleinwand bestaunt werden sollte.

Das lange Warten hat sich gelohnt und die hohen Erwartungen wurden voll erfüllt: Für mich war „Avatar: The Way of Water“ durch die spektakulären Effekte, die detailreich gestaltete Welt und die Vielzahl an einnehmenden Figuren und Kreaturen ein großartiges und hoch immersives Seherlebnis. Besonders angetan haben es mir die Familienbande des Sully-Clans, die eine Menge frischen Wind in die Story bringen: Die Charaktere der (Adoptiv-)Kinder von Jake und Neytiri und auch deren Beziehungen untereinander sind einfühlsam und mitreißend herausgearbeitet. Und den Kids beim wilden Herumtollen in den wunderschönen Wasserwelten zuzusehen, machte einfach einen Heidenspaß!

Allerdings entstehen durch die vielen neuen Figuren auch eine Reihe verschiedener Handlungsstränge, sodass sich die Geschichte teilweise auf (zumindest vermeintlichen) Nebenschauplätzen austobt, die den roten Faden zunächst ein wenig vermissen lassen. Dennoch rettete auch in diesen Szenen die reine visuelle Wucht das Kinoerlebnis, sodass ich weiterhin mit großem Vergnügen zusehen und diese peripheren Mängel verzeihen konnte. Definitiv eines der eindrucksvollsten Kinoereignisse der letzten Jahre, das ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen solltet!

Ehrlich gesagt, nach 13 Jahren waren mir Jake Sully, die Na’vi, Pandora und diese ganze Welt drumherum nicht nur egal, sondern „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ habe ich maximal abgespeichert unter: „Ach das war der Film, der 3D wieder ins Kino gebracht hat. Na klasse.“ Und obwohl ich James Camerons Arbeit mag, waren diese Fortsetzung und auch die ganzen kommenden Sequels für mich nur ein Wunschtraum eines alten Mannes, der in der Produktionszeit so viele andere, bestimmt gute Filme hätte selbst drehen können. „So viel verschwendetes Talent“, dachte ich mir. Doch nachdem ich „Avatar: The Way of Water“ sah, freue ich mich tatsächlich darauf, wenn es in zwei Jahren weitergeht.

„Avatar: The Way of Water“ ist ein so viel besserer Film gegenüber seinem Vorgänger. Damit meine ich nicht nur das Visuelle, bei dem man wirklich vergisst, dass quasi alles aus dem Computer kommt, sondern auch die Charaktere, die ganze Dynamik zwischen ihnen und die Story drumherum. Es ist jetzt keine absolut neue Geschichte und einige Figuren hätten trotz der stolzen Lauflänge von 192 Minuten etwas mehr Zeit benötigt, aber unabhängig davon fiebert man mit allen Na’vi und auch einigen Menschen mit. So viel mehr als beim ersten Teil. Der Film ist spannend, visuell beeindruckend, stellenweise niedlich und einer der Filme, die man tatsächlich auf der Kinoleinwand gucken sollte.

(Interviews aus „kino.de“)


Details:

Mit: Sam Worthington, Zoe Saldana, Sigourney Weaver, Stephen Lang, Cliff Curtis
Regie: James Cameron
Genre: Actionabenteuer
Länge: 193 Min.
Alterszulassung: Ab 12 Jahre
Land: USA
Erscheinungsjahr: 2022


Spielzeit: