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BLACK WIDOW

Inhalt:

Er ist da: Der heiß ersehnte Solo-Auftritt von Black Widow! Endlich kehrt Scarlett Johansson alias Natasha Romanoff auf die Leinwand zurück, zusammen mit den äußerst spannenden MCU-Newcomern David Harbour als Alexei aka The Red Guardian, Florence Pugh als Yelena, O-T Fagbenle als Mason und Rachel Weisz als Melina.

Im Jahr 1995, zu jener Zeit als Captain Marvel gemeinsam mit Nick Fury ihre Kräfte entdeckt, lebt auch die 13-jährige Natasha (als junges Mädchen Ever Anderson – Milla Jovovichs Tochter) mit ihrer “Schwester” Yelena und ihren “Eltern” Alexei (David Harbour) und Milena (Rachel Weisz) in Ohio. Doch die Undercover Mission der russischen Agenten fliegt auf. Mit knapper Müh und Not entkommen die vier, verfolgt von SHIELD, nach Kuba. Dort werden die beiden Mädchen zurück in den Red Room geschickt, eine Ausbildungsstätte für Black Widows, geführt von dem sadistischen Dreykov (Ray Winstone).

In der Gegenwart hat diese Zeit im Red Room Natasha zu der Kämpferin gemacht, die wir alle kennen. Zeitlich angesiedelt nach den Ereignissen von Captain America: Civil War (2016) ist Natasha auf der Flucht vor Thaddeus Ross (William Hurt) und dem Staat, da sie gegen das Sorkovia Abkommen verstoßen hat. Inmitten ihres Plans unterzutauchen taucht aber plötzlich Yelena (Florence Pugh) wieder auf. Und mit ihr im Gepäck ein Haufen Probleme aus der Vergangenheit. Und obwohl Natasha nur ungern an ihre “erste Familie” vor den Avengers zurückdenkt, scheint es an der Zeit, die alte Truppe wieder zusammenzutrommeln. Wenn auch nur, um ein für alle mal mit der Vergangenheit abzuschließen.

Nach all dem jahrelangen Warten nun also gleich zur eigentlichen Frage, die im Raum steht. Hat sich 2021 noch ein Black Widow Film belohnt gemacht? Kann dieser sich noch entscheidend in die MCU Storyline einbringen? Die ehrliche Antwort – nicht unbedingt. Klar ist es schön, dass Natasha endlich selber die Hauptrolle spielen darf. Als Stand Alone funktioniert es auch sehr gut, da es sich um ein abgeschlossenes Ereignis dreht. Wirklich das MCU weiterentwickeln kann der Film aber nicht mehr. Als Captain Marvel als Film im Jahr 1995 angesiedelt wurde, war das mit Voraussicht darauf, dass Nick Fury sie am Ende von Infinty War um Hilfe angefunkt hatte, und ihre Figur eine tragende Rolle in Endgame spielen würde. Zudem wird Carol auch in Phase 4 des MCU noch aktiv sein. In ihrem Sequel The Marvels wird sie gemeinsam mit anderen weiblichen Superheldinnen eine Hauptrolle spielen.

Ebenso hat sich die Handlung bereits weitgehend verschoben. Wir stehen vor dem Anfang des Multiverse. Man denke an den Titel des neuen Doctor Strange Films “Multiverse of Madness”. Doch spätestens seit der MCU Serie Loki ist klar, welche neuen Türen hier aufgestoßen werden. Wir leben in einer Post Infinity Gauntlet Zeit, in der die heiß umkämpften Infinity Stones in der Time Variance Authority nur mehr als Briefbeschwerer dienen. Der Fokus, könnte man sagen, ist inzwischen woanders. Black Widow kommt daher leider eher wie ein Relikt daher. Man könnte argumentieren: Das Einzige, das Black Widow wirklich tut, außer Natasha endlich späte Gerechtigkeit zu geben, ist ihre Nachfolgerin Yelena einzuführen. Ebenfalls eine Black Widow, ist ihr Auftritt in der nächsten MCU Serie Hawkeye bereits angekündigt worden. Wie groß ihre Rolle insgesamt wird, lässt sich noch nicht abschätzen.

(aus „Helden der Freizeit“


Details:

Schauspieler:  Scarlett Johansson,  Florence Pugh, David Harbour, Rachel Weisz, Ray Winstone, Olivier Richters, William Hurt
Regie:  Cate Shortlan
Genre: Action, Marvel-Helden-Verfilmung
Länge: 135 Min.
Alterszulassung: Ab 12 Jahre
Land: USA
Erscheinungsjahr: 2021

 


Spielzeit:

ab   31. Juli