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BOHEMIEN RHAPSODY

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Freddie Mercury starb viel zu früh. Der grandiose Film über ihn schafft dafür einen neuen Star

Wembley-Stadion, London, 1985: Freddy Mercury, †45, schreitet mit ausladenden Schritten über die Bühne und reckt theatralisch die Arme zum Himmel.

Zehntausende Fans skandieren den Queen-Hit „We will, we will rock you!“ – und zwei Milliarden Menschen auf der ganzen Welt bekommen vor ihren Fernsehgeräten Gänsehaut. Das legendäre Benefizkonzert „Live Aid“, das Bob Geldof organisierte, um Geld gegen die Hungersnot in Äthiopien zu sammeln, sorgt auch jetzt in dem Biopic „Bohemian Rhapsody“ wieder für große Gefühle. Denn die Schauspieler und das Setting sind so brillant, dass man denken könnte, alte Originalaufnahmen zu sehen. „Bohemian Rhapsody“ erzählt die Lebensgeschichte von Freddie Mercury, der 1991 mit nur 45 Jahren an Aids gestorben ist.

Der Sänger von Queen war einer der umschwärmtesten, glamourösesten und mysteriösesten Rock-Ikonen der Siebziger- und Achtzigerjahre. Seine Markenzeichen: auffälliger Überbiss, provozierendes Gockelgehabe auf der Bühne – aber auch eine Ausnahmestimme mit vier Oktaven Spannweite. Freddie sang keine Songs, Freddie sang Hymnen. Wie spielt man ein Genie? Für Hauptdarsteller Rami Malek, 37, war die Rolle als Queen-Frontmann harte Arbeit. „Ich habe mich nie als Sänger gesehen und vorher auch nie ein Klavier angefasst“, so der Sohn ägyptisch-griechischer Eltern, der in Los Angeles aufwuchs und bislang kaum bekannt war: Er hatte Gastrollen in „Gilmore Girls“ und „Twilight“; seit 2015 spielt er die Hauptrolle, einen IT-Hacker, in der Amazon-Serie „Mr. Robot“. Als Freddie Mercury haut er bei Kult-Hymnen wie „We Are The Champions“ und dem Titelsong „Bohemian Rhapsody“ in die Tasten. „Das war die größte Herausforderung, der ich mich jemals gestellt habe“, sagt er.

Der 37-Jährige studierte unzählige Videos, um Freddie Mercurys Gestik und Mimik authentisch rüberzubringen. Malek wollte diese Rolle übrigens so dringend, dass er seinen Flug von L.A. zum Casting nach London, sowie das Sing- und Sprechtraining dort selbst zahlte. Der Lohn: Inzwischen wird er bereits für eine Oscar-Nominierung gehandelt. Die Rolle des Sonderlings und sensiblen Künstlers liegt Malek: „Freddie sprach oft über seine Einsamkeit. Damit kann ich mich identifizieren.“ Dabei hat ihm der Film auch privat Glück gebracht. Bei den Dreharbeiten verliebte sich der Langzeit-Single in seine Kollegin Lucy Boynton, 24.

(aus „Gala“)

 


Details

Schauspieler: Rami Malek, Ben Hardy, Gwilym Lee, Joe Mazzello, Lucy Boynton
Regie: Bryan Singer
Genre: Drama, Biografie, Musikfilm
Länge: 135 Min.
Alterszulassung: ab 12 Jahre
Land: USA
Erscheinungsjahr: 2018

 


Spielzeit

Samstag,         15. Dezember;          20.00 Uhr  (Saal 2)