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DER FALL COLLINI

Inhalt:

Fabrizio Collini (Franco Nero) schweigt eisern. Sein zerfurchtes Gesicht und seine tiefblauen, müden Augen zeigen keinerlei Emotion. Ungeachtet dessen, dass er wenige Stunden zuvor den Unternehmer Hans Meyer (Manfred Zapatka) offensichtlich vorsätzlich in einem Berliner Luxushotel mit einer Pistole geradezu hingerichtet hatte. Der junge Anwalt Caspar Leinen (Elyas M’Barek) wird Collinis Pflichtverteidigung übernehmen – obwohl dieser damit in einen emotionalen Zwiespalt gerät: Der Ermordete war nämlich eine Art Ziehvater, der Leinen erst seine Ausbildung ermöglichte.

Meyers Enkelin und Caspars Jugendliebe Johanna (Alexandra Maria Lara) lässt sich als Nebenklägerin von Strafverteidiger-Legende Richard Mattinger (Heiner Lauterbach) vertreten. Also ein ungleicher Rechtsstreit zwischen Professor und seinem ehemaligen Studenten – so scheint es.

Und Collini schweigt weiterhin. Aufgrund dessen gestaltet sich die Suche nach dem Motiv für den Junganwalt äußerst schwierig, war doch Collini in den letzten 30 Jahren als Gastarbeiter in Deutschland unauffällig und rechtschaffen. Leinen stolpert lediglich in einen spektakulären Fall, der sehr schnell erkennen lässt, dass das Mordmotiv in der Vergangenheit begraben liegen muss: „Die Vergangenheit soll vergangen bleiben“, meint dazu Johanna, die sich aber bald eines anderen besinnt, als der Fall erschreckende Vorfälle zutage bringt.

Der Film von Regisseur Marco Kreuzpaintner orientiert sich stark am Romandebüt von Ferdinand von Schirach, dessen Buch 2011 fast 500.000 Mal verkauft wurde. Kreuzpaintner setzt das Gerichtsdrama elegant um, konzentriert sich auf die Schauspieler, denen er den passenden Rahmen liefert: Obwohl man Elyas M’Barek eher mit Komödien in Verbindung bringt, leistet er hier mit zuerst Naivität und später juristischem Biss eine überzeugende Rollengestaltung neben Franco Nero, Alexandra Maria Lara und Heiner Lauterbach als Fiesling.

(aus „Wiener Zeitung“)

 

Nach dem internationalen Bestseller von Ferdinand von Schirach erzählt dieser Film mit Elyas M’Barek von einem der größten Justizskandale Deutschlands.

Anwalt Caspar Leinen gerät über eine Pflichtverteidigung an einen spektakulären Fall: Über 30 Jahre lang hat der 70-jährige Italiener Fabrizio Collini unbescholten in Deutschland gearbeitet, und dann tötet er anscheinend grundlos den angesehenen Großindustriellen Hans Meyer in dessen Berliner Hotelsuite. Für Caspar steht weit mehr auf dem Spiel als sein erster großer Fall als Strafverteidiger. Das Opfer ist der Großvater seiner Jugendliebe Johanna und war wie ein Ersatzvater für Caspar. Zudem hat er mit der Strafverteidiger-Legende Richard Mattinger einen Gegner, der ihm haushoch überlegen scheint. Caspar muss herausfinden, warum Collini ausgerechnet einen vorbildlichen Menschen wie Meyer ermordet hat. Auch das öffentliche Interesse an dem Fall ist immens, doch Collini schweigt beharrlich zu seinem Motiv. Als Caspar gegen alle Widerstände immer tiefer in den Fall eintaucht, wird er nicht nur mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert, sondern stößt auf einen der größten Justizskandale der deutschen Geschichte und eine Wahrheit, von der niemand wissen will.
Was treibt einen völlig unbescholtenen Mann zu einem Mord? Und was hat Recht mit Gerechtigkeit zu tun? Mit diesen Fragen sieht sich Elyas M’Barek als Pflichtverteidiger in DER FALL COLLINI konfrontiert. Basierend auf dem gleichnamigen Roman des Erfolgsautors Ferdinand von Schirach (»Schuld«, »Terror«), hat Regisseur Marco Kreuzpaintner (BEAT, TRADE) ein spannungsgeladenes Drama inszeniert, das von einem der größten deutschen Justizskandale erzählt. Kinostar Elyas M’Barek (DIESES BESCHEUERTE HERZ, FACK JU GÖHTE-Trilogie) zeigt sich in der Bestsellerverfilmung von einer neuen Seite. Auch die weiteren Rollen sind mit Alexandra Maria Lara (CONTROL), Franco Nero (DJANGO) und Heiner Lauterbach (WILLKOMMEN BEI DEN HARTMANNS) namhaft besetzt.

(aus „Moviemento“)

 


Details:

Schauspieler: Elyas M’Barek, Alexandra Maria Lara, Heiner Lauterbach, Franco Nero u. a.
Regie: Marco Kreuzpaintner
Genre: Gerichtsdrama
Länge: 123 Min.
Alterszulassung: ab 14 Jahre
Land: Deutschland
Erscheinungsjahr: 2019

 


Spielzeit:

Sonntag,           19. Mai;            20.00 Uhr  (Saal 2)
Montag,           20. Mai;            20.00 Uhr  (Saal 2)
Dienstag,          21. Mai;            20.15  Uhr  (Saal 1)