„Dieser Film braucht keine großen Worte, er braucht nur Franz Rogowski und Georg Friedrich.“ Deutschlandfunk Kultur

„Sebastian Meise ist ein kleines Wunder gelungen. Was beginnt als Geschichte des Überlebens in einer feindseligen Umwelt, offenbart sich als episches, Jahrzehnte überspannendes Epos einer Sehnsucht.“ Blickpunkt: Film

„Packend, einfühlsam und tief bewegend.“ Variety

„Ein großer Film.“ Cinemateaser France

„Ein berührendes, starkes Drama und, ja, eine Liebesgeschichte.“ Salon

Hans (Franz Rogowski) liebt Männer. Das ist in Westdeutschland auch nach 1945 ein Verbrechen. Der berüchtigte § 175 ist weiter in Kraft und macht alle Hoffnungen von Hans auf ein Leben in Freiheit zunichte. Im Gefängnis trifft er, der Wiederholungstäter, auf Viktor (Georg Friedrich), einen verurteilten Mörder. Aus anfänglicher Abneigung entwickelt sich im Laufe der Jahre eine intensive Verbindung voller Respekt und Empathie. Vielleicht sogar so etwas wie Liebe?

Auf drei Zeitebenen erzählt über eine Periode von 24 Jahren, beschäftigt sich das deutschösterreichische Drama mit einem dunklen Kapitel der bundesdeutschen Justizgeschichte. Auch wenn das Totalverbot 1969 aufgehoben werden musste, blieb § 175 bis 1994 bestehen.

Quelle: Filmfest Hamburg