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HOCHWALD

Inhalt:

Im Südtiroler Bergdorf gilt der 20-jährige Mario als Paradiesvogel und Außenseiter. Als eines Tages sein Schulfreund Lenz auftaucht, sieht er in ihm die Chance auf ein neues Leben abseits der Kleingeistigkeit, die ihn umgibt. Lenz, der Sohn einer wohlhabenden Winzerfamilie, nimmt ihn mit nach Rom, wo sich Mario endlich seinen Traum erfüllen und Tänzer werden will. Lenz hingegen strebt eine Karriere als Schauspieler an. Doch das Schicksal hat etwas anderes vor mit den beiden, als sie einen Abend in der Disco verbringen … Ein überaus wuchtiges Regiedebüt stellt dieser moderne Anti-Heimatfilm dar, der mit seiner breiten Themenvielfalt und seinen zahlreichen Wendungen viel riskiert und mit leichter Hand unter einen Hut bringt. Ein Film, nach dem es definitiv viel zu reden gibt! (Florian Widegger)

Evi Romens Filmdrama liegt mit neun Nennungen an der Spitze, „The trouble with being born“ und „Waren einmal Revoluzzer“ haben je sechs
Die Südtirolerin Evi Romen ist als Editorin und Drehbuchautorin bereits ein alter Hase im Filmgeschäft. Ihr Regiedebüt Hochwald veröffentlichte die 54-Jährige jedoch erst im Vorjahr – und konnte sich damit nun gleich an die Spitze des Nominiertenfeldes für den Österreichischen Filmpreis 2021 setzen. Neun Nennungen konnte das Drama bei der Onlinebekanntgabe der Filmpreisaspiranten am Donnerstag für sich reklamieren – und dabei in fast allen Königskategorien reüssieren.

So ist der Film über den sensiblen Mario sowie sein Coming-out in einem kleinen Südtiroler Dorf sowohl als bester Spielfilm, für das beste Drehbuch als auch für die Kamera nominiert. Auch die beiden Darsteller Thomas Prenn (Hauptdarsteller) und Noah Saavedra (Nebendarsteller) können hoffen.
Mit Respektsabstand folgen mit je sechs Nominierungen Sandra Wollners Sci-Fi-Dystopie The trouble with being born“ die bei der Berlinale 2020 Weltpremiere feierte, sowie Waren einmal Revoluzzer von Johanna Moder. Auch Wollners Werk ist im Rennen um den besten Spielfilm, Drehbuch und – anders als Romen – für die Regie. Waren einmal Revoluzzer dominiert die Darstellerkategorien, sind hier doch Julia Jentsch für die beste weibliche Hauptrolle sowie Manuel Rubey und Marcel Mohab jeweils als bester männlicher Schauspieler im Rennen.
Das Führungsquartett komplettiert mit 5 Nominierungen Arash T. Riahis Verfilmung des Monika-Helfer-Romans Ein bisschen bleiben wir noch. Das Werk über zwei Flüchtlingsgeschwister und ihren Kampf in Österreich ist der fehlende Teil des Trios in der Kategorie Bester Spielfilm, hat mit Christine Ostermayer auch ein Eisen im Feuer bei der Sparte Beste weiblichen Hauptrolle und könnte Arash T. Riahi die Regieauszeichnung bringen.

Diagonale 2021: Großer Diagonale Preis Bester Spielfilm

Österreichischer Filmpreis 2021: 9 Nominierungen (Bester Film, Bestes Drehbuch, Bester Haupt- und Nebendarsteller u.a.)

Goldenes Auge Zürich Film Festival 2020 – Bester Film im Wettbewerb

Carl Mayer-Preis 2017 für das beste Drehbuch


Details:

Schauspieler:  Thomas Prenn, Noah Saavedra, Josef Mohamed u.a.
Regie: Evi Romen
Genre: Drama
Länge: 108 Min.
Alterszulassung: Ab 14 Jahre
Land: Österreich
Erscheinungsjahr: 2021

 


Spielzeit: