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I STILL BELIEVE

Inhalt:

Jeremy Camp (K.J. Apa) verlässt Indiana und kommt nach Kalifornien, wo er aufs College geht. Dort lernt er die Studentin Melissa (Britt Robertson) kennen, die offenkundig auch an ihm interessiert ist, sich aber ziert, sich ganz und gar auf den Jungen vom Lande einzulassen. Doch dann schlägt das Schicksal mit aller Wucht zu. Melissa wird krank und erkennt angesichts ihrer eigenen Sterblichkeit, dass sie Jeremy liebt. Der wiederum steht zu ihr. Gemeinsam wollen sie die Krankheit besiegen, sie hoffen, beten und singen.

Der Film basiert auf Jeremy Camps gleichnamigen Buch. Er hat es auch geschrieben, um Melissas Geschichte zu erzählen, weil es ihr Traum war, dass ihr Leiden vielleicht dazu gut ist, dass das Leben eines anderen Menschen positiv verändert wird. Der Film ist nun die Krönung dessen, diese Geschichte in die Welt hinauszutragen.

„I Still Believe“ ist ein typischer Glaubensfilm. In den USA werden diese häufig produziert, die wenigsten schaffen es über den großen Teich. Bei „I Still Believe“ mag es daran liegen, dass es um einen Musiker geht, der in den USA mehrere Nummer-1-Hits hatte. Aber hierzulande dürfte Jeremy Camp weitestgehend unbekannt sein.

Die Geschichte selbst wird erzählt, wie man das von dieser Art Film kennt. Liebende, bei denen einer todkrank ist, sind aus dem Kino nicht wegzudenken. Sie funktionieren in der Regel, weil die Wucht der Gefühle allen Kitsches zum Trotz aufrichtig erscheint, zumindest aber derart ist, dass sie den affinen Zuschauer mitreißt. Das gilt auch für „I Still Believe“. Der starke religiöse Aspekt macht es dem Zuschauer allerdings nicht leicht, wenn er selbst nicht auf der selber Wellenlinie liegt. Ist das nicht der Fall, dann sind einige Dialoge  nur schwer zu schlucken, weil sie in ihrer Gottesergebenheit fast lächerlich erscheinen.

Kann man die „thoughts and prayers“, von denen der Film durchzogen ist, jedoch schultern, bleibt  ein  Melodram mit sympathischen Schauspielern, deren gemeinsame Chemie schon bei „Bailey – Ein Freund fürs Leben“ erprobt wurde.

(aus „programmkino.de“)


Details:

Schauspieler: K.J.Apa, Britt Robertson, Melissa Roxburgh, Shania Twain
Regie:  Andrew und Jon Erwin
Genre: Melodram
Länge: 115 Min.
Alterszulassung: Ab 12 Jahre
Land: USA
Erscheinungsjahr: 2020

Andrew und Jon Erwin


Spielzeit:

Freitag,          25. September         18.15  Uhr  (Saal 2)
Montag,         28. September         18.00 Uhr  (Saal 2)