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Kino Katsdorf

FERNSICHT 2026: KEIN GOLD FÜR KALSAKA

DER FILM WIRD IN ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN GEZEIGT!

Der industriell betriebene Goldabbau in Kalsaka durch eine britische Minengesellschaft und seine verheerenden Folgen stehen im Zentrum des Films. Der Regisseur M.K. Zongo stammt aus dieser im Norden von Burkina Faso gelegenen Region.
Bei einer Versammlung der Dorfältesten von Kalsaka formulieren sie ihre Ohnmacht unmissverständlich. Blaise Compaoré, der gestürzte Premierminister Burkina Fasos, hatte dem Konzern die Konzession erteilt. Versprochen wurden ihnen einst Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und eine Verbesserung der Schul- und Gesundheitsversorgung. Geblieben sind ihnen nach der Einstellung des Goldabbaus verseuchte Brunnen, eine Kraterlandschaft und die schiere Verzweiflung.
Von den 18 Tonnen Gold, die hier gefördert wurden, ist nichts bei der lokalen Bevölkerung angekommen. Doch die Menschen wehren sich gegen die Zerstörung ihrer Existenzgrundlage und sie haben nach den politischen Umwälzungen im Land an Selbstbewusstsein gewonnen.
Michel K. Zongo dokumentiert mit seinem Film nicht nur was geschehen ist, er kommentiert auch die Ereignisse selbst – zum einen durch kurze Einlagen eines Griots, zum andere durch kleine Sequenzen mit inszenierten Western-Anleihen. Der Regisseur unterstützt die Menschen auch bei ihren Bemühungen um Aufklärung und Entschädigung. Damit bleibt er seinem Verständnis von Filmemachen treu, nicht nur beobachtend zu dokumentieren, was geschehen ist, sondern sich auch in gesellschaftliche Veränderungen einzumischen.

INHALT:

Was geschieht, wenn eine europäische Minengesellschaft nach Burkina Faso kommt, um dort Gold zu fördern?

Der industriell betriebene Goldabbau in Kalsaka durch eine britische Minengesellschaft und seine verheerenden Folgen stehen im Zentrum des Films.

Blaise Compaoré, der gestürzte Premierminister Burkina Fasos, hatte dem Konzern die Konzession erteilt. Versprochen wurden den Menschen einst Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und eine Verbesserung der Schul- und Gesundheitsversorgung. Geblieben sind ihnen nach der Einstellung des Goldabbaus verseuchte Brunnen, eine Kraterlandschaft und die schiere Verzweiflung.

Von den 18 Tonnen Gold, die hier gefördert wurden, ist nichts bei der lokalen Bevölkerung angekommen. Doch die Menschen wehren sich gegen die Zerstörung ihrer Existenzgrundlage und sie haben nach den politischen Umwälzungen im Land an Selbstbewusstsein gewonnen.

Der Regisseur Michel K. Zongo stammt aus der Region, in der der Film spielt. Er dokumentiert mit seinem Film nicht nur was geschehen ist, er kommentiert auch die Ereignisse selbst und unterstützt die Menschen bei ihren Bemühungen um Aufklärung. Damit bleibt er seinem Verständnis von Filmemachen treu, nicht nur beobachtend zu dokumentieren, was geschehen ist, sondern sich auch in gesellschaftliche Veränderungen einzumischen.

KEIN GOLD FÜR KALSAKA ist eine spannende Dokumentation, die durch besondere Kunstgriffe wie kurze Einlagen eines Griots und kleine Sequenzen mit inszenierten Western-Anleihen ein Doku -Erlebnis der besonderen Art garantiert.

 

Mehrfach ausgezeichnet, u. a. BESTER DOKUMENTARFILM bei den Africa Movie Academy Awards 2020.

 

FERNSICHT wird u.a. gefördert durch die Austrian Development Agency (ADA) aus Mitteln der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, das Land OÖ, Linz Kultur und AK Kultur. In Kooperation mit Kath. Bildungswerk OÖ, Kino Katsdorf, Attac, Verein Solidarisch Handeln, KAB Gallneukirchen, u.v.m.

 

DETAILS:

Schauspieler:
Regie: Michel K. Zongo
Genre: Dokumentation
Dauer: 77 Min
Zulassung:  ab 12 Jahre
Land: Burkina Faso
Erscheinungsdatum: 2026

 

SPIELZEIT:

Donnerstag,        9. April          19.00 Uhr

mit anschließender Diskussion !

Der Film wird in Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt!