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Kino Katsdorf

FRÜHSTÜCK BEI AUDREY

Seit der Trennung von seiner Jugendliebe lebt Remi (Vincent Macaigne) zurückgezogen und richtet seinen Alltag neu aus. Der eigenwillige Verkäufer von Kunstrasen ersetzt zwischenmenschliche Nähe durch Beziehungen zu Sexpuppen, die weder Erwartungen äußern noch Widerspruch leisten. Dieses Doppelleben hält er vor seinem Umfeld geheim, was Begegnungen mit Freunden und Familie zunehmend kompliziert macht. Eine unerwartete Wendung tritt ein, als seine aktuelle Begleiterin Audrey (Zoe Marchal) plötzlich zum Leben erwacht. Mit ihrer neu gewonnenen Selbstständigkeit sammelt sie eigene Erfahrungen und hinterfragt nach und nach ihre Rolle. Remi sieht darin zunächst die Möglichkeit, sein Glück neu zu gestalten, doch schon bald stößt er auf ungeahnte Herausforderungen: Audrey handelt nicht so, wie er es sich wünscht, und ihre Entscheidungen folgen eigenen Regeln. Im Alltag zeigt sie Verhaltensweisen, die nicht mit Remi´s Vorstellungen übereinstimmen, wodurch seine Erwartungen ins Wanken geraten. Gleichzeitig rückt seine Kollegin Patricia (Cecile de France) in den Fokus seiner Aufmerksamkeit und bringt eine weitere, menschlichere Perspektive in sein Denken. Zwischen Wunschbild und Realität muss Remi sich fragen, ob Zuneigung überhaupt formbar ist – oder ob sie sich unabhängig von seinen Plänen entwickelt.

INHALT:

Bist du bereit für eine etwas andere Liebeskomödie aus Frankreich? Ab September 2026 kommt mit „Frühstück bei Audrey“ ein Film in die deutschen Kinos, der eine ebenso skurrile wie humorvolle Prämisse verfolgt. Im Zentrum der Handlung steht eine Partnerschaft der ganz besonderen Art, die herkömmliche Beziehungsstrukturen gehörig auf den Kopf stellt.

Die Regisseurin Sophie Beaulieu widmet sich in ihrem Spielfilmdebüt einem Kauz namens Rémi, der von Vincent Macaigne gespielt wird. Den Darsteller kennst du vielleicht bereits aus Werken wie „Tagebuch einer Pariser Affäre“. Seit ihn seine große Jugendliebe verlassen hat, fristet der Kunstrasenverkäufer ein einsames Dasein. Um die emotionale Leere in seinem Alltag zu füllen, hat er es sich bequem gemacht und lebt mit Sexpuppen zusammen. Diese verziehen bei trockenem Mikrowellenessen keine Miene und stellen keinerlei Ansprüche – weder im Bett noch bei schwierigen Gefühlsfragen. Ein scheinbar perfekter Ersatz für echte Zweisamkeit, solange das Umfeld nichts von dieser ungewöhnlichen Wohnsituation ahnt. Doch die scheinbar heile Welt gerät völlig aus den Fugen, als seine aktuelle Plastik-Partnerin Audrey, überzeugend dargestellt von Kino-Newcomerin Zoé Marchal, plötzlich quicklebendig vor ihm steht.

Plötzlich muss Audrey am eigenen Leib erfahren, was es bedeutet, als lebendige Frau durch die Welt zu gehen, während Rémi seine große Chance wittern will. Doch die vermeintliche Traumfrau entpuppt sich im Alltag als ziemliche Herausforderung. Von klassischem Hausfrauenflair oder einem geschmeidigen Umgang mit den Schwiegereltern fehlt bei der ehemaligen Puppe jede Spur, was für reichlich Situationskomik sorgt. Rémi kommt ins Grübeln, ob die große Liebe tatsächlich nach Maß gefertigt werden kann. Als wäre dieses skurrile Liebesdilemma nicht schon genug, verdreht ihm zudem seine neue Arbeitskollegin Patricia, verkörpert von Cécile de France (die dir womöglich aus „Die Farben der Zeit“ ein Begriff ist), gehörig den Kopf. Die französische Produktion bringt frischen Wind in die Kinosäle und setzt auf eine Mischung aus leisem Humor und absurden Wendungen. Mit einer knackigen Laufzeit von 80 Minuten verspricht der Streifen kurzweilige Unterhaltung für alle, die abseits gängiger Romcom-Klischees nach frischem Stoff suchen.

DETAILS:

Schauspieler: Vincent Macaigne, Zoe Marchal, Cecile de France, Adele Journeaux, Gilbert Melki, Marianne Basler, Ludovic Thievon, Eric Guerin, Victor Bonnel, Souleymane Sylla, Guillaume Clerice, Gina Jimenez
Regie: Sophie Beaulieu
Genre: Drama, Komödie, Liebesfilm
Dauer: 80 Min
Zulassung:  ab 10 Jahre
Land:  Frankreich
Erscheinungsdatum: 2026

 

SPIELZEIT:

Samstag,             3. Oktober            18.15 Uhr  (Saal 2)
Dienstag,            6. Oktober            18.15 Uhr  (Saal 2)