Ein Dokumentarfilm über das Leben und Wirken des 16. Karmapa und seines Schülers Ole Nydahl – dieser Film ist eine Reise über Grenzen und Lebenszeiten hinweg, die die unerschütterliche Verbindung zwischen Lehrer und Schüler und die lebendige Weitergabe des tibetischen Buddhismus im Westen einfängt.
MEETING THE BUDDHA entfaltet das außergewöhnliche Leben und das zeitlose Vermächtnis des 16. Karmapa, Rangjung Rigpe Dorje – dem Oberhaupt der tibetischen Karma-Kagyü-Linie. Der Dokumentarfilm nimmt mit auf eine emotionale Reise: Er schildert die unbeschwerten frühen Jahre des Meisters in Tibet, die Bewahrung seiner jahrhundertealten Linie im indischen Exil und sein Ziel, die Weisheit des Ostens für die westliche Welt zugänglich zu machen.
Der Wendepunkt dieser Entwicklung war das Jahr 1969, als der wilde, unangepasste Hippie aus Dänemark Ole Nydahl und seine Frau Hannah im Himalaya auf den 16. Karmapa trafen. Schon als kleines Kind hatte Ole den Wunsch verkündet, einmal der „dänische Meister des Geistes“ zu werden. Diese tief gehende Begegnung verändert das Leben von Ole und Hannah radikal. Aus dieser engen Schüler-Lehrer-Verbindung entstand die Grundlage für ihre zukünftige Arbeit: Dem Wunsch ihres Lehrers folgend, reisen Lama Ole und Hannah fortan rund um die Welt. Sie haben über Jahrzehnte hinweg weltweit tausende Menschen berührt, den Buddhismus zu praktizieren, und im Namen von Karmapa weltweit Meditationszentren gegründet. So bleibt diese uralte Übertragung bis heute lebendig.
Sie waren Globetrotter, gelegentliche Drogenschmuggler und wurden zu den wichtigsten Botschaftern des Buddhismus in mehr als 80 Ländern der Welt: Hannah (1946–2007) und Lama Ole Nydahl (1941–2026). Ab dem Ende der sechziger Jahre gründeten sie rund um die Welt 600 Meditationszentren – von Mexiko-Stadt bis Wladiwostok. Dass der Buddhismus heute weltweit eine so weite Verbreitung und Anerkennung genießt, ist nicht zuletzt den Aktivitäten des Paares aus Kopenhagen zu verdanken. Jetzt wird die Geschichte dieser europäischen Pioniere und ihres Lehrers, des 16. Karmapa Rangjung Rigpe Dorje, in der Dokumentation „Meeting The Buddha“ filmisch erzählt. Österreichweiter Kinostart am 25. September 2026.
„Hannah und Ole waren die glücklichsten Hippies auf der Welt.“ So charakterisiert Shamar Rinpoche, einer der höchsten Lamas der Kagyü-Tradition, den ungewöhnlichen Lebenslauf der Dänen. Die Dokumentation zeigt, dass diese Entwicklung eng mit der Geschichte des 16. Karmapa Rangjung Rigpe Dorje (1924–1981) und seiner Flucht aus Tibet verbunden ist. Seine anschließende Begegnung mit Hannah und Ole Nydahl wurde wegweisend: Das tief gewachsene Vertrauen des Karmapa in das Paar legte die entscheidende Basis dafür, dass die Lehren des Buddhismus den Weg in den Westen fanden und dort lebendig werden konnten.
Die Regisseurin Marta György-Kessler würdigt mit Interviews, Animationen und bisher unveröffentlichtem Filmmaterial die tiefe Verbindung zwischen Lehrer und Schüler, welche die lebendige Weitergabe der Karma-Kagyü-Linie aufrechterhält. „Meeting The Buddha“ ist ein Dokumentarfilm, der sein Publikum fundiert und nahbar an die Entwicklung des Buddhismus in der modernen Welt heranführt.
Regisseurin Marta György Kessler über ihren Film: “Da ich selbst Buddhistin bin, finde ich die Lebensgeschichten dieser Lehrer zutiefst inspirierend. Die Geschichten aus dem wirklichen Leben von Meditationsmeistern sind für uns alle bewegend und ermutigend, ganz gleich, ob wir eine bestimmte spirituelle Perspektive vertreten oder nicht.”
“Kurz vor dem Kinostart erhielt der Film eine abschließende Dimension: Lama Ole Nydahl starb am 18. Mai 2026. Damit ist “Meeting The Buddha” auch zum Vermächtnis einer Lebensarbeit geworden” (Celluloid Chefredakteur Matthias Greuling)
Schauspieler:
Regie: Marta György Kessler
Genre: Dokumentation
Dauer: 144 Min
Zulassung: ab 10 Jahre
Land: Großbritannien
Erscheinungsdatum: 2026
Freitag, 25. September 20.15 Uhr (Saal 2)
Sonntag, 27. September 10.15 Uhr (Saal 1)
Montag, 28. September 20.15 Uhr (Saal 2)
Mittwoch, 30. September 20.15 Uhr (Saal 2)